Du möchtest dein defektes Notebook zur Reparatur zu uns einsenden? Dann solltest du unbedingt ein paar Dinge beachten.
Immer wieder erleben unsere Servicetechniker unangenehme Überraschungen, wenn eingesandte Geräte falsch verpackt ankommen. Häufig entstehen ungewollte Transportschäden, die den ursprünglichen Defekt deutlich übersteigen – oft greifen die Beschädigungen gleich mehrere Gehäuseteile an.
Viele dieser Schäden entstehen durch unsachgemäße Verpackungen: keine Originalverpackung, fehlender Umkarton oder unzureichende Polsterung. Das lässt sich mit ein paar einfachen Regeln vermeiden.

Inhaltsverzeichnis
Die häufigsten Fehler beim Laptop-Versand:
1. Originalverpackung ohne Schutz verwenden
Originalverpackungen sehen zwar praktisch aus, sind aber nicht für den Einzelversand geeignet. Sie sind für den Transport auf Paletten ausgelegt – also für viele Geräte gleichzeitig und mit entsprechender Stapelstabilität.
Problem: Zu wenig Schutz bei Stößen und Kantendruck.
Besser: Die Originalverpackung immer in einen stabilen Umkarton einsetzen und rundherum mit zusätzlicher Polsterung versehen.
2. Fehlende Rundumpolsterung
Wenn das Notebook in der Verpackung Spielraum hat, kann es beim Transport verrutschen oder anstoßen. Besonders gefährdet sind die empfindlichen Eckpartien.
Besser: Das Gerät vollständig mit Schaumstoff oder Luftpolsterfolie umwickeln und sicher positionieren. Jede Seite des Notebooks sollte mindestens fünf Zentimeter Abstand zum Rand des Außenkartons haben.
3. Zu dünner oder beschädigter Karton
Ein alter Karton aus dem Keller ist keine gute Idee. Zu dünne Wände oder aufgerissene Ecken bieten dem Laptop kaum Schutz.
Besser: Nur stabile, doppelwellige Versandkartons verwenden und diese möglichst neu auswählen.
4. Zwei Laptops in einem Paket
Das mag platzsparend wirken, ist aber versicherungstechnisch problematisch. Der Paketversand ist nur bis zu einem bestimmten Wert abgesichert, und beim Zusammenpacken mehrerer Notebooks entfällt dieser Schutz häufig. Zudem können sich die Geräte gegenseitig beschädigen.
Besser: Immer nur ein Notebook pro Paket versenden.
5. Ungeeignetes Füllmaterial
Zeitungspapier, T-Shirts oder Handtücher sind keine geeigneten Schutzmaterialien. Sie verrutschen leicht, nehmen Feuchtigkeit auf und bieten keinen gleichmäßigen Stoßschutz.
Besser: Luftpolsterfolie, Verpackungschips oder passende Schaumstoffeinlagen sind deutlich sicherer.
6. Fehlende Kennzeichnung des Pakets
Ein neutral verpacktes Paket wird beim Paketdienstleister behandelt wie jede andere Sendung.
Besser: Das Paket gut sichtbar als „Vorsicht – zerbrechlich“ kennzeichnen und sicher verkleben. So wird es beim Transport mit der gebotenen Vorsicht behandelt.
7. Keine zugelassene Notebook-Verpackung
Es gibt eigens zugelassene Notebook-Versandverpackungen, die speziell für empfindliche Elektronik entwickelt wurden.
Besser: Offiziell zugelassene Verpackungen verwenden, um den Anforderungen der Paketdienstleister zu entsprechen und eventuelle Versicherungsschäden zu vermeiden. Auch Styroporformteile von alten Monitoren können eine Alternative sein – vorausgesetzt, sie umschließen das Gerät vollständig.
So verpackst du dein Notebook richtig – Schritt für Schritt
- Notebook ausschalten und (wenn möglich) den Akku entfernen.
- Display mit einem weichen Tuch abdecken, um Kratzer zu verhindern.
- Gerät komplett mit Luftpolsterfolie umwickeln.
- Einen stabilen Umkarton mit ausreichend Polsterung wählen.
- Paket rundum gut verkleben und korrekt beschriften.
Unsere Notebook‑Verpackung bis 15 Zoll Notebooks im IPC‑Computer-Shop
Diese stabile 15 Zoll-Spezialverpackung wurde speziell für den Versand von Laptops entwickelt.

Unsere Notebook‑Verpackung bis 17 Zoll Notebooks im IPC‑Computer-Shop
Diese stabile 17 Zoll-Spezialverpackung wurde speziell für den Versand von Laptops entwickelt.

Fazit
Eine professionelle Verpackung schützt dein Notebook nicht nur vor Transportschäden, sondern spart auf lange Sicht auch Zeit und Geld. Nur ein paar einfache Maßnahmen entscheiden darüber, ob dein Gerät unversehrt in der Werkstatt ankommt.
Möchtest du noch mehr Praxistipps? Hier findest du unseren ausführlichen Beitrag zum Thema: