Toshiba zieht sich im Bereich Notebooks aus dem Privatkundengeschäft zurück.

Toshiba zieht sich im Bereich Notebooks aus dem Privatkundengeschäft zurück. Nur in den USA und in Japan sollen zukünftig noch Notebooks für den Endkunden vertrieben werden. Doch was bedeutet das tatsächlich? Ganz so schlimm wie es auf den ersten Blick scheint wird es nicht werden. Natürlich sind momentan noch Notebooks der Marke Toshiba erhältlich. Zudem hat der Konzern erst im September 2015 auf der IFA die neuen Modelle für Privatkunden vorgestellt die seit kurzem im Handel erhältlich sind. So wie es scheint, wird es ein Abschied auf Raten werden. Die kürzlich vorgestellten Notebooks sind weiterhin erhältlich, jedoch werden wohl keine Nachfolgemodelle mehr entwickelt werden.

Der Grund für die Umstrukturierung liegt im angekündigten Milliardenverlusst für das Jahr 2015. Toshiba setzt Schritt für Schritt seinen „Revitalization Action Plan“ um, um das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen. Dazu gehört neben der Umstrukturierung der kompletten PC-Sparte auch die Reduzierung der Mitarbeiterzahl. 10.600 der insgesamt 44.100 Mitarbeiter sollen demnach das Unternehmen verlassen.

Um Kosten zu sparen will der Konzern das Geschäft mit Privatkunden reduzieren, im Gegenzug jedoch das Geschäftskundensegment weiter ausbauen. Der einfache Grund dafür liegt in den stabileren Absatzzahlen im Bereich der Geschäftskunden und auch in den höheren Gewinnmargen. Im Geschäft mit den Businesskunden findet nicht nur weniger Preiskampf statt, es werden zusätzlich auch viele Umsätze durch die langjährigen Service- und Supportverträge erzielt.

Trotz aller Änderungen bei Toshiba ändert sich für unsere Kunden nichts. Wir als IPC Computer werden für unsere Kunden mit Toshiba Notebooks weiterhin Ersatzteile beschaffen können und  auch notwendige Reparaturen durchführen. Als Partner von Toshiba haben wir noch lange Jahre Zugriff auf alle notwendigen Ersatzteile und bieten unseren Kunden weiterhin den gewohnt guten Service.

Quelle: https://www.toshiba.co.jp/about/ir/en/news/20151221_4.pdf

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